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Entwickle dich als Trailrunner

Wenn du dich als Trailrunner verbessern willst, geht es nicht nur darum, weiter oder schneller zu laufen.  Es geht darum, deine Technik zu verfeinern, den Körper für unebenes Gelände zu stärken und dich selbst in anspruchsvollerem Terrain herauszufordern.  Hier führen wir dich weiter – von Abstiegstechniken bis zu mentaler Stärke und cleverem Training.

Bergab laufen

Hast du dir schon eine gute Technik und Ausdauer beim Laufen bergauf antrainiert? Perfekt! Dann ist es Zeit, deine Technik beim Bergablaufen zu verfeinern. Der Schlüssel zum schnelleren Bergablaufen ist, vorauszublicken, leicht aufzusetzen und das Gleichgewicht zu halten. So kannst du dich verbessern:

  • Laufe mit dem Vorderfuß.
    Wenn du Treppen hinuntergehst, setzt du immer zuerst deine Zehen auf. Übe dies auch in der Natur. Das bietet bessere Dämpfung, mehr Stabilität und reduziert das Verstauchungsrisiko.

  • Nutze deinen Oberkörper zum Balancieren.
    Strecke deine Arme aus und benutze sie beim Laufen. Drehe zum Beispiel zuerst deine Arme in den Kurven, der Rest des Körpers folgt. Trainiere deinen Rumpf, um die Stabilität zu erhöhen.

  • Mache große Schritte.
    So kannst du das Gelände besser analysieren und deine Schritte vorab planen.  Du wirst genauer treten können und gute Stellen finden.   In sehr anspruchsvollem Gelände kann es jedoch nötig sein, die Schritte zu verkürzen.

  • Wechsle zwischen schnellem Gehen und Laufen.
    Passe dein Tempo je nach Gelände an, genau wie beim Bergauf. Bleibe selbstbewusst und gehe in den steilsten Abschnitten. Denk daran, dass beim Trailrunning Vorsicht und Wohlbefinden wichtiger sind als Geschwindigkeit!

Geländespezifisches Training – trainiere das, was dich herausfordert

Es ist leicht, in der gleichen Lieblingsrunde stecken zu bleiben.  Entwicklung findet statt, wenn du das übst, was schwierig ist. Willst du in technischem Gelände sicherer werden?  Dann musst du in technischem Gelände trainieren. Möchtest du an steilen Hängen stärker werden? Dann reichen einfache Schotterwege nicht aus.

Herausforderungen fürs Training:

  • Laufe in technisch anspruchsvollem Gelände – Wurzeln, Steine, Felsen.

  • Füge Hügelintervalle in deiner Trail-Route hinzu.

  • Wähle Strecken mit verschiedenen Untergründen: weiche Waldwege, nasser Boden, Felsplatten.

  • Trainiere, den Rhythmus auch auf wechselndem Untergrund zu halten.

Kraft aufbauen für den Trail 

Kondition bringt dich weit. Kraft bringt dich ans Ziel.

Trailrunning erfordert viel von Knöcheln, Waden, Hüften und Rumpf.   Krafttraining ist nicht nur wichtig für die Leistung, sondern auch, um das Verletzungsrisiko zu verringern, wenn du die Belastung steigerst.

Konzentriere dich auf:

  • Einbeinige Übungen – Ausfallschritte, Step-ups und bulgarische Split-Kniebeugen.

  • Knöchelstabilität – Gleichgewichtsübungen auf einem Bein.

  • Hüftstärkung – Seitwärtsgehen mit Miniband, Hüftheben.

  • Exzentrische Kraft – kontrollierte Abstiege über Treppen oder Boxen.

Lerne, das Gelände zu lesen

Erfahrene Trailrunner schauen nicht auf ihre Füße.  Sie lesen das Gelände einige Schritte voraus.

Übe, folgendes zu tun:

  • Schau 3–5 Meter voraus.

  • Unterscheide feste von losen Untergründen.

  • Plane deine Schritte zwei Schritte im Voraus.

  • Passe deine Schrittlänge der Steigung an.

In technischem Gelände sind kürzere, schnellere Schritte oft effizienter.  Je besser du das Gelände lesen kannst, desto mehr Energie sparst du.

Övning för bättre teknik i nedförsbacke 

Strecke deine Arme aus, um das Gleichgewicht zu halten.

Lass dich nach vorne fallen, nutze das Gefälle für Schwung.

Laufe mit dem Schwerpunkt weit vorne.

Versuche, auf dem Vorderfuß zu landen.

Mentales Training – Stärke dein Durchhaltevermögen

Wenn die Distanzen länger und das Gelände anspruchsvoller werden, versagt oft der Kopf zuerst, nicht die Beine. Dich als Trailrunner zu entwickeln bedeutet auch, dein mentales Durchhaltevermögen zu stärken.

Ein effektives Mittel ist der Einsatz von positiven Affirmationen. Es mag einfach klingen, aber was du dir während eines harten Trainings sagst, beeinflusst sowohl dein Körpergefühl als auch deine Leistung.

Kurze, kraftvolle Sätze sind am besten – besonders wenn du müde bist.

Finde Formulierungen, die sich für dich echt anfühlen, und wiederhole sie mit Überzeugung, wenn es schwierig wird. Längere Einheiten kannst du auch gedanklich unterteilen. Fokussiere dich auf den nächsten Hügel oder Kilometer statt auf die gesamte Strecke – das macht die Herausforderung machbarer. Versuche außerdem, dir im Voraus vorzustellen, wie du schwierige Abschnitte meisterst – dann wird die Herausforderung vor Ort leichter.

Mentale Stärke bedeutet nicht, die Müdigkeit zu ignorieren, sondern sie zu akzeptieren und trotzdem weiterzumachen. Jede harte Einheit, die du durchstehst, stärkt dein Selbstvertrauen – und erweitert die Grenzen dessen, was du schaffen kannst.   Gleichzeitig ist es aber wichtig, auf deinen Körper zu hören und wirklich zu pausieren oder zu rasten, wenn es nötig ist.

Ausrüstung, die den Unterschied macht

Die richtige Ausrüstung kann das Laufgefühl verändern – sie macht es komfortabler, sicherer und angenehmer und lässt dich ganz auf Technik und Gelände konzentrieren:

  • Zehensocken – sie trennen die Zehen und reduzieren die Reibung, was weniger Scheuern und Blasen bei langen oder technischen Läufen bedeutet.

  • Eine eng anliegende Trinkweste – kein Hüpfen oder Scheuern, und du kannst trinken und Energie tanken, ohne den Fokus zu verlieren.

  • Schuhe für unterschiedliches Terrain – starker Grip bei Matsch und Wurzeln, stabilere Modelle auf härteren Wegen oder Felsen.

  • Kompressionstights – sie unterstützen Waden und Oberschenkel und geben ein stabiles Gefühl bei längeren Ausflügen.

  • Laufuhr – Höhendaten, Herzfrequenzzonen und Tempo helfen dir, die Intensität zu steuern und deine Entwicklung zu verfolgen.

Wenn deine Ausrüstung optimal funktioniert, fällt es dir leichter, dich zu trauen, deine Grenzen zu überwinden und als Trailläufer den nächsten Schritt zu gehen.

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