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Draußen kochen

Warmes Essen an der frischen Luft schlägt fast alles. Hier erfährst du, welcher Outdoorkocher zu dir passt, was in dein Gepäck gehört und wie dir das Kochen gelingt – ob am Lagerfeuer oder auf deinem Campingkocher.

Hier steht das Kochen als Naturerlebnis im Mittelpunkt. Wenn du mehr über das Kochen auf Wanderungen erfahren möchtest, wirf gern einen Blick in den großen Wanderguide von Outnorth.

Kurzanleitung: das Wichtigste

  • Fang einfach an. Lerne deinen Kocher kennen, bevor du in den Wald aufbrichst.
  • Wähle ein Rezept, das fürs Draußenkochen gemacht ist – viele findest du auf unserer Website.
  • Bereite zu Hause vor. Schneide, wiege ab und würze im Voraus, um Zeit und Gewicht im Gepäck zu sparen.
  • Gas- und Spirituskocher sind die Rettung bei Feuerverbot, bei Regen und wenn du erst ein Stück wandern willst, bevor du kochst.
  • Gusseisen ist der König über der Glut: Grillplatte, Topf und Sandwicheisen.
  • Campingkocher bieten mehrere Brenner und viel Fläche – perfekt für Basecamp, Autourlaub und ambitioniertere Gerichte.
  • Offenes Feuer bringt am meisten Geschmack und Gemütlichkeit, erfordert aber Gusseisen (oder einen Grillspieß), Feuerholz und dass Feuermachen erlaubt ist.
  • Nicht vergessen: Feuerzeug, Wasser und einen Müllbeutel.

So fängst du an

Fang einfach an

Zehn Gewürzdosen und fünf Zutaten machen dein Gepäck schwer. Koch die ersten Male etwas Einfaches, in der Nähe von zu Hause – dann kannst du holen, was du vergessen hast.

Eine Grundausstattung reicht weit:

  • Kocher und Brennstoff – oder Feuerholz.
  • Feuerzeug 
  • Zutaten für das Essen
  • Wasser 
  • Becher oder Kuksa, Teller, Besteck
  • Sitzunterlage
  • Müllbeutel 

Zu Hause vorbereiten

Je mehr Zutaten, desto mehr Vorbereitung. Tu dir selbst einen Gefallen und erledige zu Hause alles, was geht.

  • Nimm vorgeschnittene Zutaten in Vorratsdosen mit
  • Mische die Gewürze im Voraus
  • Iss direkt aus der Dose – dann brauchst du keine extra Teller
  • Lies das Rezept genau und schreibe eine Packliste

Verschiedene Outdoorkocher – Vor- und Nachteile

Gaskocher

Der Gaskocher ist der meistgenutzte Outdoorkocher: ein Brenner, der auf die Gaskartusche geschraubt wird, plus eine Auflage für den Topf. Klein, schnell und effizient. Viele Modelle lassen sich mit Brenner und Gaskartusche im Topf verstauen.

Passt zu dir, wenn du: erst ein Stück wanderst, bevor du kochst, oder in Nullkommanichts kochendes Wasser willst.

Beachte: Bei Minusgraden brauchst du Wintergas, und du siehst nicht, wie viel Gas noch übrig ist.

Spirituskocher

Ein Klassiker, den viele aus der Kindheit kennen. Die Flamme ist sanfter und zum Braten angenehmer, Brennspiritus ist günstig und meist leicht zu bekommen. Funktioniert außerdem bei mehreren Minusgraden.

Passt zu dir, wenn du: einen leisen, zuverlässigen und günstigen Kocher willst – und es nicht eilig hast.

Beachte: Er muss nachgefüllt werden, braucht länger zum Aufheizen, und der Brenner muss abkühlen, bevor du zusammenpackst.

Multifuel-Kocher

Wird auch Expeditionskocher genannt und läuft mit fast allem: Benzin, Diesel, Petroleum, Flugbenzin – und mit Adapter auch mit Gas. Er ist robust und brennstoffflexibel, aber vielleicht nicht die erste Wahl, wenn du vor allem in den Wald willst, um etwas Gutes zu kochen.

Passt zu dir, wenn du: weit reist und lange unterwegs bist.

Huomioi: opeteltavaa on enemmän, eivätkä keittoastiat yleensä kuulu pakkaukseen.

Campingkocher  

Ein größerer Gaskocher mit zwei oder mehr Brennern oder alternativ ein holzbefeuerter Kocher. Bietet mehr Funktionen und ein Gefühl, das dem Herd zu Hause näherkommt.

Passt zu dir, wenn du: ein Basecamp hast, im Autourlaub bist oder für die ganze Familie kochst.

Beachte: groß, schwer und du brauchst mehrere Gaskartuschen, Feuerholz oder Kohle.

Öppen eld 

Inget kök – men kanske det härligaste sättet att laga mat på. Röken ger smak och hela ritualen runt elden är halva upplevelsen. Använd stekhäll, stekpanna, gryta eller mackjärn i gjutjärn: det sprider värmen jämnt och tål eldens svängningar.

Passar dig som: har tid och plats och ser matlagningen som själva målet med turen.

Tänk på: gjutjärn är tungt och ofta behöver du ha med dig ved. Kolla alltid att eldning är tillåten – och släck ordentligt.

Vergleich: Welchen Outdoorkocher solltest du wählen?

  Vorteile Nachteile
Gaskocher
  • Leicht und handlich
  • Regulierbare und stabile Flamme
  • Schnelle Zubereitungszeit
  • Mehrere Kochtöpfe
  • Keine Anzeige darüber, wieviel noch übrig ist
  • Gaskartuschen können im Ausland schwer zugänglich sein
  • Spezielles Gas notwendig bei Minusgraden
Sprituskocher
  • Leicht und handlich
  • Leise - perfekt um dem Wald zu lauschen
  • Verläßlich - auch bei Minusgraden
  • Mehrere Kochtöpfe
  • Öfteres Nachfüllen
  • Längere Aufwärmzeit
  • Schwer regulierbare Flamme
Mehrstoffkocher
  • Funktioniert mit vielen unterschiedlichen Brennstoffen
  • Einfach einen passenden Brennstoff zu erhalten, auch im Ausland
  • Meist kleiner und einfach einzupacken
  • Kochtopf selten inkludiert
  • Schwer regulierbare Flamme
Campingkocher
  • Große Zubereitungsfläche - wie dein Herd zu Hause
  • Bei Campingkocher mit Gas kann die Flamme reguliert werden
  • Groß und schwer im Gepäck
    Bedarf an mehreren
  • Gaskartischen, Holz oder Kohle
Lagerfeuer
  • Gemütliche Atmosphäre
  • Rauch sorgt für gutes Aroma
  • Dauert länger, die die richtige Temperatur erreicht wird
  • Bedarf an Holz oder Kohle
  • Kochtopf/Pfanne aus Gusseisen ist schwer

Häufige Fragen zum Kochen im Freien

Welcher Outdoorkocher ist am besten für Anfänger?

Ein Gaskocher. Er ist in Sekunden angezündet, schnell erlernt und erfordert keine Vorbereitung. Wenn du lieber brätst als kochst, ist ein Spirituskocher eine gute Alternative, weil die Flamme sanfter ist.

 

Funktionieren Gaskocher bei Minusgraden?

Ja, aber wechsle zu Wintergas. Bewahre die Kartusche nachts am besten im Schlafsack auf und stelle sie auf eine Unterlage – nicht direkt auf Schnee oder kalten Boden.

 

Warum Gusseisen und nicht etwas Leichteres?

Gusseisen verteilt die Hitze gleichmäßig und verträgt die Schwankungen des Feuers, ohne sich zu verziehen. Der Nachteil ist das Gewicht – heb es dir also für Tagestouren, Basecamp und Abenteuer mit dem Auto auf.

 

Was lässt sich beim ersten Mal am einfachsten kochen?

Etwas mit wenigen Zutaten oder ein fertiger Eintopf, der nur aufgewärmt werden muss. Oder ein gutes Sandwich im Sandwicheisen über der Glut.

 

Was mache ich mit dem Müll?

Alles kommt mit nach Hause – auch Essensreste und Kaffeesatz. Hab immer einen Müllbeutel dabei.

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